BEITRÄGE AUF DEUTSCH
Einige Artikel vom Autor, die in verschiedenen Medien veröffentlicht sind
07/2002 - Berlin "WOSTOK"
Andrej
Kobiakow
Tschetschenien und Tatarstan - nicht zu vergleichen
Die beiden scheinbar so ähnlichen moslemischen Republiken
Tatarstan und Tschetschenien haben sich seit 1991 sehr unterschiedlich entwickelt.
In Tschetschenien herrscht Krieg, in Tatarstan Frieden. Betrachtet man die
Voraussetzungen beider Autonomien innerhalb der sowjetischen RSFSR und analysiert
man die jüngste Geschichte, so zeigt sich, daß es in der Tat
nur eine scheinbare Ähnlichkeit war. Weder gibt es eine gemeinsame
Religion noch historische Berührungspunkte, außer der gemeinsamen
sowjetischen Vergangenheit. Beide Republiken setzten die nationale Karte:
der tatarische Präsident nutzte sie geschickt als Druckmittel in den
Verhandlungen mit Moskau für mehr wirtschaftlichen Freiraum. Die Tschetschenen
aber wollten vollständige Unabhängigkeit - und bekamen den Krieg.
In den letzten Jahren wurde eine rekordverdächtige Zahl journalistischer,
politischer und wissenschaftlicher Beiträge über den Krieg in
Tschetschenien und den Frieden in Tatarstan publiziert. Das Thema ist
ergiebig und auf den ersten Blick nicht zu kompliziert. Die Parallelen
scheinen auf der Hand zu liegen. Beide Republiken sind ehemalige Autonomien
der RSFSR, in beiden Regionen leben moslemische Titularnationen. Beide
Republiken verkündeten ihre Souveränität, beide haben den
Föderationsvertrag nicht unterzeichnet. Aber dann: In Tschetschenien
wird seit acht Jahren ein schrecklicher Krieg geführt, Tatarstan
gilt bislang als eines der gutsituierten Föderationssubjekte.

Jelzin-Spruch “Nehmt so viel Souveränität,
wie ihr tragen könnt” verstand jeders anders: Aslan Maskhadow (Tschetschenien),
Mintimer Schaimijew (Tatarstan), Ruslan Auschew (Inguschetien).
Bild: Michail Sokolow (Kasan).
Die Gewohnheit, nach Intrigen zu suchen
Immer wieder werden die Stichworte “Erdöl”, “Chauvinismus”, “Nationalismus”,
“Geopolitik”, “Imperialismus”, “nationale Befreiungsbewegung” und “kaukasische
Mentalität” genannt. Allzu einfach findet man auf jede Frage eine
Antwort und werden die “wahren” Gründe des Krieges in Tschetschenien
und des Friedens in Tatarstan enthüllt. Die flexible Weisheit des
tatarischen Präsidenten Mintimer Schaimijew steht dann gegen die
trotzköpfige Geradlinigkeit Dschochar Dudajews. Aber das Spielbrett
ist zu weit und die Situation viel verzwickter.
Die erste Täuschung der Recherchen über Tschetschenien und
Tatarstan liegt in der Gewohnheit des Menschen, überall nach Intrigen
zu suchen. Unter anderem sind folgende Mythen populär: eine weltweite
Verschwörung gegen Rußland, das Waschen der schmutzigen Kreml-Milliarden,
Sabotagepläne der Zionisten, Geschäfte von Drogen- und Waffenhändlern.
Und ab und an tauchen im Hintergrund der Geschehnisse in Tschetschenien
die bedrohlichen Schatten von KGB und CIA auf.
Hier fallen mir die russischen Worte “awos” (vielleicht) und “nebos”
(doch sicher) ein. Es ist kaum vorstellbar, daß die Russen - egal
ob Politiker, General oder Bauer -, die genetisch bedingt alles spontan
und plötzlich tun, eine Geheimorganisation gründen und darüber
hinaus das geopolitische Spiel auf viele Züge im voraus berechnen
könnten. Die Russen sind viel zu impulsiv und kurzsichtig.
Zwei Entwicklungen streichen gleich mehrere Theorien von der Agenda:
Der Krieg in Tschetschenien dauert an, und Tatarstan verliert allmählich
seine Souveränität - ebenso unblutig, wie es sie erhalten hat.
Die zweite Täuschung liegt darin, daß man von einer Parallelität
der historischen Schicksale von Tataren und Tschetschenen spricht. Es
ist indes nur eine scheinbare Parallelität: die Länder hatten
und haben nichts miteinander zu tun - sie haben keine gemeinsame Religion,
keine historischen Berührungspunkte, keine gleiche Unabhängigkeit.
Das einzige, was beide verbindet, ist die sowjetische Vergangenheit. Aber
das ist eine allgemeine Eigenschaft für jeden Punkt auf der heutigen
russischen Landkarte.
Der ewig Geächtete
Der Kaukasus ist für die stetig verfolgten Tschetschenen ein festes
Asyl. Ihre ganze Geschichte ist der Kampf für ihr ethnisches Überleben.
Nie besaßen die Tschetschenen einen eigenen Staat. Das tschetschenische
Volk bewahrt im Herz und Bewußtsein die Bitterkeit über die
noch frischen historischen Kränkungen - und die durch die Massendeportation
1944 geschlagene Wunde verheilt so bald nicht.
Zur Sowjetzeit war die Bevölkerung Tschetscheniens - bis heute besteht
die Republik aus einer richtigen Stadt und mehreren ländlichen Siedlungen
- wie folgt zusammengesetzt: die Arbeiter waren in den erdölreichen
Regionen und in Grosny konzentriert. Die absolute Mehrheit lebte auf dem
Land, es waren zumeist tschetschenische Frauen. Die tschetschenischen
Männer aber verdienten ihren Lebensunterhalt größtenteils
fern von der Heimat - bei den “sabaschkas” - so hießen die halblegalen
Baubrigaden, die schwarz arbeiteten - oder in halbkriminellen Basargruppen,
die mit der Zeit eine nationale Männergemeinde bildeten. Gerade aus
diesen gingen die tschetschenischen Oligarchen hervor. Während der
Perestroika hatten gerade sie die ersten Privatfirmen und Kooperativen
registrieren lassen. Diese “neuen Tschetschenen” drängten nach und
nach die alte Nomenklatura und die Beamten zurück.
Letztere bildeten schließlich die vierte Bevölkerungsgruppe.
Sie spielten vor Ort die Rolle der blinden Vollstrecker des Willens des
ZK der KPdSU. Aufgrund des starken Drucks der Partei im Zentrum war die
tschetschenische politische Elite wenig korrumpiert.
In der Sowjetzeit konnte man kaum über die ethnische Ganzheit der
Tschetschenen sprechen, die sich nach und nach in das “Sowjetvolk” assimiliert
hatten.
Die tschetschenische Revolution im November 1991 war eine Folge des 19.
Augusts, als für kurze Zeit das Notstandskomitee die politische Bühne
betrat. Die offizielle Macht in Grosny unter Doku Sawgajew war irritiert,
die örtlichen Miliz- und KGB-Truppen blieben ohne Befehle aus dem
Zentrum untätig. Die einfachen Tschetschenen nahmen das Notstandskomitee
als Drohung einer neuerlichen Deportation wahr. Nach dem Sieg der Demokraten
in Moskau erinnerten sich die einfachen Bürger in der Euphorie der
“neuen Freiheit” der historischen Kränkungen. In jenen Tagen zogen
die Männer wieder ihre kaukasischen Trachten an: in den sowjetischen
Bürgern erwachten die Tschetschenen.
Jede Revolution braucht einen Führer. In Tschetschenien war es Dschochar
Dudajew, mit dem die einfachen Bürger sympathisierten. Er hatte sich
übrigens als sowjetischer General Ruhm im Afghanistankrieg erworben.
Alles passierte zeitgleich mit dem frenetischen Jubel in Moskau. Das
Zentrum verpaßte den Moment, um die Situation wieder unter Kontrolle
zu bringen. Allerorts galt nur ein Prinzip: Demokraten gegen Nomenklatura.
Und hinter diesem Motto übersahen die Jelzinbeamten und Geheimdienste,
daß Tschetschenien erwachte.
Die neuen Tschetschenen um Dudajew mobilisierten ihre Landsleute, blockierten
Grosny, organisierten Kundgebungen, vertrieben die Kommunisten, besetzten
die Gefängnisse und KGB-Gebäude. In diesem scheinbaren Chaos
wurden verschiedene Parteien und Organisationen gegründet. Georgi
Derlugian, Politologe an der North-Western University in Chicago, ist
der Ansicht, daß es in Tschetschenien zu der seltenen Fügung
kam, daß die Nationalradikalen sich auf eine spontane Welle der
Volksbegeisterung stützen konnten. Diese verebbte übrigens nach
dem Machtantritt Dudajews so schnell, wie sie entstanden war. Die Volksmobilisierung
ergriff Tschetschenien erneut im Dezember 1991, als die föderalen
Truppen eingriffen. In jenen Tagen scheint Dudajew nur vom totalen kaukasischen
Gazawat (Heiligen Krieg) gesprochen zu haben. Er hatte sich jedoch getäuscht.
Es gab keinen kaukasischen Krieg, es erhoben sich nur die Tschetschenen.
Die Rolle Dudajews war symbolisch. Er war kaum ein wirklicher Führer
im Befreiungskampf, sondern nur ein Emblem. Und ebenfalls ein Emblem -
eine von vielen anderen Fiktionen der postsowjetischen Periode - war die
tschetschenische Unabhängigkeit. Bemerkenswert ist, daß die
örtlichen Führer in der Zeit zwischen den beiden Kriegen nicht
die Chance nutzten, wenn schon keine echte Unabhängigkeit, so doch
eine Art Souveränität der Art “Tatarstan Plus” durchzusetzen.
Der Nachfolger Dudajews Aslan Maschadow war noch mehr eine Marionette.
Der ehemalige Generalstabschef der tschetschenischen Streitkräfte
wurde Ende 1997 in der kurzen Zeit relativer Stabilität zum Präsidenten
gewählt. Er war eine Figur des Kompromisses. Obwohl selbst Tschetschene,
gehört er zu keinem der alten Taipe (Klans). Weder konnte er sich
mit Moskau noch mit den Feldkommandeuren und den Klanältesten verständigen.
Tatsächlichen Einfluß hatte Schamil Bassajew, der nach Meinung
vieler Beobachter die nationale Befreiungsidee in ein Terrorismusbusineß
verwandelte.
Kränkungen allein reichen nicht, um einen unabhängigen Staat
zu errichten. Dazu bedarf es Erfahrungen im Bereich der sozialen Institutionalisierung,
eines hohen Ausbildungsniveaus und eines gewissen Grades politischer Kultur.
Nichts von alledem existiert bislang in Tschetschenien.
Nach der UdSSR - die Verwandlung Tatarstans
Bereits lange vor ihrer Eroberung durch das russische Zarenreich unter
Iwan Grosny im Jahre 1553 wehrten sich die über ein eigenes Staatsgebilde
verfügenden Tataren gegen die zahlreichen Überfälle asiatischer
Nomaden.
Die Wolgatataren waren seßhaft und betrieben größtenteils
Ackerbau. Als die Russen ihre Festungen im Osten nahe des heutigen Orenburg
verstärkten, schützten sie damit indirekt auch die tatarischen
Bauern. Nach der Niederlage von Kasan floh ein Teil der tatarischen Elite
ins Krim-Khanat, ein Teil bildete die moslemische Kaufmannschaft, wieder
andere ließen sich taufen und traten in die Dienste des russischen
Zaren.
Zwar lag der tatarische Staat am Boden, aber die sozialen Verhältnisse
wurden davon wenig berührt. Das Territorium des heutigen Tatarstans
blieb eine dünn besiedelte Region, wo Ackerflächen und Weiden
für Russen wie Tataren im Überfluß zur Verfügung
standen. Der Überfluß erklärt auch, warum Russen und Tataren
in vielen Dörfern über Jahrhunderte Tür an Tür lebten,
ohne daß es je zu Konflikten kam.
Genau genommen findet sich keine mit Gewalt gegen das tatarische Volk
verbundene historische Verletzung. Die demonstrativen Erinnerungen - beispielsweise
das Verbrennen der Zarenpuppe und die immer wieder aus neue wiederholten
Reden über “Okkupation” und “ethnische Säuberung” - sind nur
Versuche der quasi radikalen Nationalisten, eine solche Kränkung
künstlich heraufzubeschwören und zu nutzen. Die regionale Macht
drückt dabei eine Auge zu: Die “nationale Karte” beförderte
schließlich stets die erfolgreichen Verhandlungen mit Moskau.
Die tatarischen Aufklärer gründeten im 19. Jahrhundert die
neue islamische Schule des Dschadidismus, die den ohnehin liberalen sunnitischen
Islam weiter liberalisierte.
Nach der Revolution von 1917 waren die Tataren das erste Volk, das seine
eigene Autonomie erhielt. Nur zufällige politische Umstände
führten dazu, daß diese Verwaltungseinheit kleiner war als
die geplante große Ural-Wolga-Republik, die sich später um
den Status einer Sowjetrepublik im Bestand der UdSSR hätte bewerben
können. Es war nicht Nichtachtung des tatarischen Volkes, daß
weder Stalin noch Breschnew den vielen Bitten Kasans um Aufwertung nachkamen.
So blieb das sowjetische Tatarien im Bestand der RSFSR stecken.
Die tatarische Elite unterschied sich in keiner Hinsicht von allen anderen
Eliten in der Provinz. Es fehlte eine mächtige nationale Intelligenz,
die die Mission der Förderung und Unterstützung der nationalen
Kultur hätte leisten können. Erst im Jahre 1990 traten zunächst
fortschrittliche Kommunisten, dann die jüngeren Kämpfer für
sozialistische Reformen auf, wobei letztere eine geringe Ausstrahlung
hatten.
Aber dank großer Investitionen Moskaus in den 50er und 60er Jahren
entwickelte sich Tatarstan zu einer starken Industrieregion. Der Anteil
der Landbevölkerung sank auf etwa dreißig Prozent. Die Industrialisierung
führte zur typischen sowjetischen Urbanisierung, was die Nivellierung
der Tataren im “Sowjetvolk” beschleunigte. Es ist interessant, daß
hier 1980 vierzig Prozent der Ehen Mischehen waren.
Die Perestroika verlief wie in jeder anderen sowjetischen Industrieregion.
Die ersten Erscheinungen politischer, aber nicht nationalistischer Aktivitäten
gehen ins Jahr 1987 zurück. Gorbatschows “Glasnost” fand großen
Widerhall. Aber ähnlich wie die Intelligenz in den Unionsrepubliken
trat die tatarische Intelligenz für die Rückkehr zur ethnischen
Einheit und die Errichtung eines unabhängigen tatarischen Staates
ein. Diese ersten Versuche wurden von den Tataren selbst mit leichter
Ironie aufgenommen.
Die örtliche Verwaltung unter Führung Mintimer Schaimijews,
ehemaliger Minister für Melioration und Wasserwirtschaft, dann Parteifunktionär,
sympathisierte mit der nationalistischen Intelligenz. Mehr noch: sie initiierte
die Gründung des Tatarischen Gesellschaftlichen Zentrums, das mit
einigen Befugnissen und eigenen Medien ausgestattet wurde. Es lohnt sich,
daran zu erinnern, daß Kasan zur Sowjetzeit nur über drei Prozent
seiner Industrieproduktion verfügte. Der Lebensstandard war entsprechend
niedriger als in Moskau und Leningrad.
Kurz nach dem Jelzin-Spruch “Nehmt so viel Souveränität, wie
ihr tragen könnt”, den er 1990 bei seinem ersten Besuch in Kasan
so leicht dahingesagt hatte, verfügte die Wolgarepublik bereits über
die meisten wichtigen Wirtschaftszweige, begann eigenständig mit
Erdöl zu handeln und behielt den Großteil der Steuern ein.
Doch vollkommene Souveränität brauchte die politische Elite
Tatarstans eigentlich nie. Alle Versuche des Häufchens Nationalradikaler,
die Fahne für die Loslösung von Rußland zu hissen, unterband
Schaimijew hart, zuweilen grausam. Die tatarische Führung kämpfte
ausschließlich für wirtschaftliche Freiheit, Steuervergünstigungen
und juristische Selbständigkeit, um den Raum für wirtschaftliche
Aktivitäten zu erweitern. Die nationale Karte war da immer nur Druckmittel,
um dies durchzusetzen.
Gut die Hälfte der einträglichsten Industrien stehen seit Anfang
des Jahrtausends unter Kontrolle der örtlichen Elite und ihrer Familien.
Es sind Tataren, Russen und Juden. Die Mehrzahl der Föderationssubjekte
war nicht bereit, eine tatsächliche Abgrenzung der Befugnisse mit
Moskau zu erreichen und die Initiative Tatarstans zu unterstützen.
Und der Kreml ließ sich nicht einmal dazu herab, Tatarstan als “Separatismusgebiet”
zu bezeichnen. Der neue Kremlherr formierte die Subjekte wieder in Reih
und Glied.
Tatarstan war das erste Subjekt Rußlands, das sich an den Status
eines vollwertigen Subjekts in einer vollwertigen Föderation heranwagte.
Und es bleibt eine Tatsache, daß es dazu keines Krieges und keiner
Revolution bedurfte.
Was wird sein?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Zentralmacht in Rußland weiter
gestärkt. Dies unterbindet jedoch nicht den Prozeß der Selbstidentifikation
Tatarstans als eines Subjekts, das sich losgelöst von Moskau entwickeln
kann. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Republik ihre verlorenen
Vollmachten wiedergewinnt.
In Tschetschenien werden die Waffen augenscheinlich noch lange nicht
schweigen. Die Revolution von 1991 verwandelte diese Autonomie in eine
monoethnische, nahezu entstädterte und deindustrialisierte Region.
So bleibt nur, auf das allmähliche Heranwachsen einer örtlichen
demokratischen Intelligenz zu hoffen. Moskau und Grosny steht bevor, durch
gemeinsame Anstrengungen eine wirklich legitime Regierung zu bilden. Es
wäre sicher förderlich, gerade in diese Republik einen großen
Staatsauftrag zu vergeben, um die Diskrepanz zwischen Stadt und Land auszugleichen.
Natürlich fällt es heute, da der Krieg andauert, schwer zu
glauben, daß Tschetschenien irgendwann einmal wieder eine sozial
ausbalancierte Industrieregion sein wird. Aber vor zwölf Jahren hätte
wohl auch niemand gedacht, daß es in Tschetschenien einen solchen
Krieg und solche Verwüstungen geben könnte.
Zum Original
in der Zeitschrift "Wostok" >>>
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