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Journalismus |
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BEITRÄGE Einige Beiträge von deutschen, russischen, amerikanischen usw. MedienrepräsentantInnen, ForscherInnen über Journalistik, Massenmedien, Pressefreiheit und Journalismus überhaupt.
Harald Heuer
Verständlich schreibenDa der "normale" Leser seiner regionalen Tageszeitung im Durchschnitt nur 35 Minuten Beachtung schenkt, müssen die Artikel so verständlich wie möglich geschrieben sein. Dies geschieht zum einen, wie oben erwähnt, durch eine logische Gliederung des Textes, andererseits durch einen klaren, einfachen Satzbau und eine möglichst präzise Sprache. Mit Fakten überladene, endlos verschachtelte Bandwurm-Sätze
verursachen Unwohlsein. Das andere Extrem, nämlich viele aneinandergereihte
Minimalsätze - Subjekt, Prädikat, Objekt - verbreitet Verstimmung.
Wie so häufig kommt es auf die gesunde Mischung an:
Die Sprache in Zeitungsartikeln unterscheidet sich zwangsläufig
je nach gewählter journalistischer Stilform und der anzusprechenden
Zielgruppe. Darüber hinaus hat jeder Journalist auch seinen persönlichen
Schreibstil und Wortschatz. Das macht Zeitungen so vielfältig, lebendig
und spannend.
Als Fundament sollten im Nachrichtenjournalismus aber immer folgende
fünf Kriterien der Nachrichtensprache berücksichtigt werden:
Darauf baut die Nachricht genauso wie die Reportage auf. Diese Grundsätze gelten mit all den Variationsmöglichkeiten für die Jugend- wie für die Wirtschaftsseite, sei es bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder bei der Westfälischen Rundschau. Ohne "Schreibrezepte" liefern zu wollen, sind einige zusätzliche Hinweise bei der Formulierung hilfreich, um die Verständlichkeit des Textes zu erhöhen. Zu vermeiden:
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